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Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer, Seite 1275 ff. (engl.) |
Manaskugel. Er erbaut ihn bewusst und ruft dazu blaue Punkte zu Hilfe. Sie
tauchen aus dem Herzen einer der sieben auf. (DIE PLEJADEN).
Diese bläst er an, und sie reihen sich als Steine in den einen Weg ein, den er zugunsten der vielen erbaut, die ihren Weg von Denkvermögen zu Denkvermögen, und schliesslich zum Verstehen (d.h. von Manas zu Mahat, und schliesslich zu Buddhi) finden müssen. STROPHE CXLVII (Aus Archiv 49) PFAD V. Der Strahlenpfad. Der Prüfende hält [1276] die Waage, und die Waagschalen sind richtig eingestellt. Die Energien treffen zusammen und bringen sie aus dem Gleichgewicht. Sie senken sich manchmal auf der Rechten und manchmal auf der Linken. Die Energien sind fünf an der Zahl, und ihre Hauptfärbung ist golden. Drei grosse Worte spricht der regulierende Prüfer, und jedes Wort wird denen vernehmbar, deren Ohren durch sieben Zyklen hindurch taub, und deren Lippen während nahezu vierzehn Runden versiegelt gewesen waren. Das erste Wort enthält den numerischen Wert des synthetischen Indigo. Es hallt wider. Die Schalen senken sich. Wer Ohren hat zu hören, tritt auf die Waage und fügt jenem Wort einen weiteren Laut hinzu. Niemand hat es vernommen ausser demjenigen, der vor dem Fürsten der Verdammnis gestanden und gesehen hat, wie Dunkelheit über die fünffältigen Söhne des Fleisches herniedersank. Dieses Doppelwort bildet einen Schutzwall um den Menschensohn, dessen Lippen stumm sind. Es schützt ihn, bis das Wort ertönt, das ihm die Quelle der Sprache erschliesst. Dieses Schweigen dauert siebenmal neunundvierzig Jahre, und jedes Jahr einen Tag lang. Wenn der innerhalb der Schutzmauer Schweigende den Strahl sich nähern sieht und den Schlüssel des früher ausgesprochenen Wortes ändert, zerbröckelt der Schutzwall und eine Tür öffnet sich vor ihm. Das zweite [1277] Wort verbirgt die Zahl des heiligen Blau. Wenn es ertönt, steigen die Waagschalen, und der Mensch, der sich gerade hineinstellen will, verpasst den richtigen Augenblick und weiss nicht, was er tun soll. Er ringt nach Worten und erhebt flehend seine rechte Hand zum grossen Prüfenden. Aus den heiligen Hallen der Stadt der Weissen Insel erscheint dann ein Bote, der folgende mystische Worte zu ihm spricht: «Wenn die Kraft durch das Oberste einströmt und dann vom Lotos im Kopf des Schweigenden ausgeht, sprich dieses WORT .... und schau nach innen.» Er, der solange seine Sprache zurückgehalten hatte, bricht dann das Schweigen. Er spricht die vier tiefen Laute aus, welche die Waagschale wieder in seine Reichweite hinunterbringen. Eine weitere Tür erscheint; sie öffnet sich weit und so wird der WEG frei. Das dritte Wort hält den Schlüssel zum äusseren Blau unter sicherem Siegel. Es enthält den Befehl zur Umkehrung, und nur diejenigen können das Wort hören, deren Ohren durch elf Äonen hindurch verschlossen waren. Man hört es niemals in den Bereichen des Leidens. Deshalb hören es nur wenige, und diese wenigen vermeiden die Waagschalen, entweichen dem Feuerauge des grossen Prüfenden und finden gerade wegen ihrer Blindheit den Pfad, der am ferneren Ende der Waagschalen liegt. Diese Worte hoher Weisung gehen von ... der lenkenden Wesenheit aus, die unseren eigenen Lebensherrn auf seinem Pfad hält. STROPHE VI (Aus Archiv 49) PFAD VI. Der Pfad des Sonnenlogos. Die grössere Terz schliesst [1278] die Schwingung dessen in sich, was bereits vergangen ist Einer der sieben grösseren kosmischen Herren (dessen heiliger Name verborgen ist) sucht unter den heiligen sieben nach dem Zentrum seines Lebens. Das ist das verborgene Mysterium, das innere Geheimnis, das innerhalb der göttlichen Gruppen im Herzen des kosmischen Raumes zu finden ist. Die heiligen Sieben nähern sich zusammen mit den grösseren Sieben ihrem Ursprung, dem Einen, der über ihnen steht, und im Verlauf ihres äusseren Zyklus werden sie sich eines Tages berühren. Die beiden werden zu Einem und gehen in ihrem Ursprung verloren. Versucht das Gleiche in geringerem Massstab in der inneren Runde und seht, wie der geringere Ursprungsstrahl auf der dichten Ebene zur Manifestation kommt. Das Gesetz gilt überall, das Geheimnis löst sich mit der ZEIT. Der kosmische Herr, der die grössere Terz im geringeren wie im grösseren Zyklus ausmacht, vollendet - zusammen mit seinem schwachen solaren Abbild - seinen Zyklus; er trifft seinen Bruder, wird der Sohn, tritt mit der Mutter in Berührung und ist selbst der Vater. Alles ist Eins und nichts trennt sich, es sei denn während des Übergangs und vermittels der Zeit. Die grössere Quinte innerhalb des Ewigen Jetzt trägt die Schwingung dessen, was ist, in sich. Sie bezeichnet die Stufe kosmischen Wissens, das sich weit in die immer länger werdende Gegenwart hinein erstreckt. Der kosmische Herr, dessen heiliger Name für [1279] uns die Weisheit der Sphären enthält, sucht nach einer Form, in der er die Essenz verschleiern und im Verlauf der Äonen die grosse Dreiheit vervollkommnen kann. Verborgen ist das Mysterium, verhüllt von dem, was ist. Tief ist die Essenz, und eingehüllt von dem, was sich bewegt. Unergründlich ist die Dunkelheit, verloren im Herzen des Daseins; dicht sind die Formen, die das innere Licht verbergen; grob ist die Hülle, die eine Schranke bildet, und roh ist das Material, welches das schlummernde Leben umschleiert. Die grössere Quinte schliesst die geringere Terz in sich ein; der doppelte Durakkord kennzeichnet die erreichte Stufe. Wenn die grössere Terz mit der grösseren Quinte zeitlich übereinstimmt und mit dem eigenen Laut des Herrn der Kosmischen Liebe, dessen Essenz Feuer ist, zusammenklingt, dann wird der Heilige Name vernehmbar. Der kosmische Zweite nähert sich dem Dichteren und dem Grösseren. Er verschmilzt und stimmt sie aufeinander ab, und alles verliert sich, nachdem die Missklänge beseitigt wurden. Die Sphären antworten; das Jetzt wird zum Vergangenen und vereinigt sich mit der kommenden Zeit. Die Essenz und das Leben, der Punkt innerhalb des Kreises und der ewige Grenzring werden eins, und alles ist Friede auf Äonen hinaus. Die Zeit geht zu Ende; der Raum zerstreut sich; nichts ist. Dunkel und Schweigen herrscht über den Wassern. Die Ruhe im Zentrum verbleibt. Der vervollständigte Akkord, die Terz, die Quinte und die Septime innerhalb des ewigen Jetzt, enthält die Schwingung dessen, was noch kommen soll. Dann kommt der ersehnte Tag auf der grösseren kosmischen Ebene, wenn Leben und Liebe und Macht als eins erscheinen. Der kosmische Herr, dessen [1280] heiliger Name selbst dem höchsten Chohan noch vorenthalten bleibt, birgt in sich die Quelle kosmischer Betätigung und den Gewinn kosmischer Liebe. Das dreifache All geht aus Zeit und Raum ins Zentrum des pralayischen Friedens ein. Alles ist, und ist auch nicht. Die Räder drehen sich nicht. Die Feuer brennen nicht. Die Farbschleier verwehen. Die Drei ziehen sich in den Punkt des Friedens zurück. Der dreifache Grenzring ist keine Grenze mehr. STROPHE IV (Aus Archiv 63) PFAD VII. Der Pfad der Absoluten Sohneswürde. Das, was weder Anfang noch Ende [1281] hat, was sichtbar ist und doch unbekannt bleibt, was wir berühren und doch nicht erreichen können, das ist der Eine, der seines WEGES geht. Das, was wir den Vater und den Sohn nennen, was wir als zu hoch erkennen, um es in Worten einzufangen, das, was die Mutter als ihren Herrn und Gott erachtet, das ist der Eine, der die kosmische Treppe hinansteigt. Das, was sichtbar wird, wenn jeder himmlische Lichtpunkt seinen Strahl ins Mitternachtsblau hinaussendet; das, was wir aus jeder kosmischen Note heraushören und hinter dem Laut jeder Form erahnen, das ist der Eine, der das himmlische Lied singt und sein Licht zum Anschwellen des kosmischen Feuers beiträgt. Das, was jeder Gottessohn kennen lernt, der Schritt für Schritt den Goldenen Pfad überwindet; das, was jeder Deva-Herr vernimmt, der das Wort im Lauf der Äonen erschallen hört; das, was das dreifache, zyklische AUM ertönen lässt, sich aber noch einen weiteren Laut für höhere kosmische Ebenen vorbehält, das ist der Eine Unbekannte, der Unenthüllte, der Eine, der eine Note innerhalb eines kosmischen Akkordes singt. Das, was in jedem Äon hervortritt und auf einem kosmischen Pfad seinen Zyklus durchmacht; das, was in grösseren Kalpas ein gottähnliches Spiel spielen wird; das, was in allen kosmischen Sphären bekannt ist als «der Eine über dem Sohn von violetter Färbung», das ist der Eine, der im Sternenmeer leuchtet. Das ist der [1282] eine, dem die Söhne der Herrlichkeit ewig huldigen, während er seines WEGES geht. Ihm sei Ehre als Mutter, Vater und Sohn, als dem einen, der im Vergangenen, im Jetzt und in dem, was noch kommen soll, sein Dasein hat. FINALE Die Morgensterne sangen auf ihren Bahnen. [1283] Der grosse Triumphgesang der Schöpfung hallt noch wider und erregt die Schwingung. Dann hört der Gesang auf, sobald Vollendung erreicht ist. Wenn alles zu einem vollen Akkord verschmolzen ist, dann ist das Werk getan. Missklang ist noch im Raum zu hören. Zwietracht erhebt sich in vielen Systemen. Wenn alles in Harmonie aufgelöst und zu einer Symphonie verschmolzen ist, dann wird der grosse Choral bis zu den äussersten Grenzen des bekannten Universums widerhallen. Dann wird das erfolgen, was selbst über das Begriffsvermögen des höchsten Chohans hinausgeht - der Hochzeitsgesang des Himmlischen Menschen. EINE ABHANDLUNG ÜBER WEISSE MAGIE ODER DER WEG DES JÜNGERS EINE ABHANDLUNG ÜBER WEISSE MAGIE ODER DER WEG DES JÜNGERS |
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Last updated Saturday, February 14, 1998 © 1998 Netnews Association. All rights reserved. |