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Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer, Seite 908 ff. (engl.)
auf der Mental- oder der Astralebene zu beschränken. Das beruht auf den gegenwärtigen Bestrebungen der bearbeitenden Devas der niederen Zeugungsorgane, das Kehlzentrum aufzusuchen und sich dort zu betätigen, indem sie die Stärke des Kundalinifeuers zu diesem Zweck in Anspruch nehmen. All das geschieht im Einklang mit dem Evolutionsgesetz; aber ehe die Ursache die berechtigte Wirkung erzielt, bringt die Zwischenzeit mancherlei Harm, Umgehung des Gesetzes und dementsprechenden Kummer. Wegen der zurzeit bemerkbaren, heftigen Auflehnung gegen die gesetzlichen Schutzmassnahmen der Zivilisation wurde beschlossen, das Wesen und die Funktionen der Devas dem Menschen bis zu einem gewissen Grad zu enthüllen, ihre Rolle im Rahmen der Dinge, die enge Beziehung des Menschen und seine Abhängigkeit von ihnen bekanntzugeben [*C283]. Andererseits aber sollen die Mittel, mit denen man mit ihnen in Verbindung treten, und die Worte, mit denen man sie beherrschen kann, dem Menschen vorenthalten bleiben.

Die Ablehnung einer ehelichen Beziehung, die auf diese besondere Ursache zurückzuführen ist, findet sich nur unter hochentwickelten Menschen und unter den Denkern der Rasse. Eine ähnliche Ablehnung unter den Massen und den niederen Menschheitstypen beruht auf einem ganz anderen Grund; ihr «zwangloser» Geschlechtsverkehr erklärt sich aus gewissen Entwicklungen der Tiernatur in ihrer niedrigsten Manifestation. Diese beiden Gründe [909] sind für alle diejenigen beachtlich, denen die gegenwärtigen Bedürfnisse der Zivilisation am Herzen liegen. Dann können sie dem Mahachohan bei seinem Bestreben mithelfen, die sehr notwendige Kraftübertragung von einem niederen auf ein höheres Zentrum zu bewerkstelligen und (aufgrund ihres Wissens) die damit zusammenhängende Gefahr von Zügellosigkeit abwenden. Infolgedessen wird man sich weigern, den grossen Liebes- oder Geschlechtsimpuls der Natur zu beschmutzen.

Den zeremoniellen Strahl hat man häufig die «Hochzeits-Zeremonie des Sohnes» genannt, weil Geist und Materie sich auf diesem Strahl treffen und vereinigen können. Dieser Tatsache sollte man auch während der nächsten einhundert Jahre eingedenk sein, denn sie werden grosse Änderungen in den Ehegesetzen mit sich bringen. Die gegenwärtige Laxheit wird unvermeidlich zu einer Reaktion führen und die Gesetze werden strenger werden, um die Menschenrasse während der Übergangsperiode zu schützen. Diese Gesetze werden aber nicht darauf ausgehen, ein Entweichen aus der ehelichen Beziehung zu erschweren, sondern sie werden sozusagen am anderen Ende in Kraft treten: die aufwachsende Generation wird in richtiger Weise belehrt und beaufsichtigt werden, unüberlegte und übereilte Heiraten werden verboten sein und Jugendlichen wird nicht erlaubt sein, voreilige Eheverpflichtungen einzugehen. Das braucht nicht näher ausgeführt zu werden, denn die Menschen lernen durch Lösung ihrer eigenen Probleme; und diejenigen, die sich auf der inneren Seite des Lebens befinden, müssen sich auf Winke und Andeutungen beschränken.

Eine andere Phase der derzeitigen Betätigung des Mahachohan hängt mit Schall, und folglich auch mit den besonderen Devas zusammen, die wir jetzt besprechen. Durch die Misswirtschaft der Menschen und ihre unausgeglichene Entwicklung haben die Geräusche der Erde, wie die der Grossstädte, der Industriebetriebe und der Kriegswerkzeuge, die gasförmigen Devas in eine sehr ernste Lage gebracht. Das muss irgendwie wieder gutgemacht werden. Künftige Bestrebungen der Zivilisation werden darauf ausgehen, gegen die Übelstände des engen Zusammenlebens zu revoltieren und allerseits ein Verlangen nach dem Land und der freien Natur erwecken. In Zukunft wird man in immer stärkerem Mass [910] bestrebt sein, wegen der wachsenden Feinfühligkeit der Rasse Geräusche zu vermeiden. Sobald einmal die Energie des Wassers und des Atoms dem Menschen dienstbar gemacht wurde, werden die charakteristischen Merkmale der heutigen Industriewerke, unsere Schiffahrts- und Transportmethoden von Grund auf umgewandelt werden. Das wird eine tiefgreifende Wirkung nicht allein auf die Menschen, sondern auch auf die Devas zur Folge haben.

c. Die Elementarwesen der Äther.

Damit kommen wir zur Betrachtung der ätherischen Bereiche, d.h. der vier höchsten Unterebenen der physischen Ebene. Diese ätherischen Ebenen sind lediglich Abstufungen von Materie der physischen Ebene, die zwar verdünnter und verfeinerter, aber dennoch physisch sind. Man bezeichnet sie in den meisten Lehrbüchern als:

1. den ersten Äther, oder atomare Materie,

2. den zweiten Äther, oder subatomare Materie,

3. den dritten Äther, oder superätherische Materie,

4. den vierten Äther, oder einfach ätherische Materie.

Der vierte Äther ist der einzige, den die Wissenschaft bisher anerkannt hat und den sie gegenwärtig erforscht, sowenig sie sich dessen auch bewusst sein mag.

Auf der atomaren Unterebene befinden sich die physischen Atome der gesamten Menschheit und die angeeigneten Atome des Devareiches. Die Devas entwickeln sich nicht wie die Menschenrasse. Sie kommen nicht als Individuen, sondern in Gruppen zur Reinkarnation, obwohl jede Gruppe sich aus Einheiten zusammensetzt und ihrer Art nach nichts mit der involutionären Gruppenseele zu tun hat. Die Gruppenseele auf dem involutionären Pfad hat keine Ähnlichkeit mit der evolutionären Gruppenseele; die eine geht zur Absonderung über und besteht aus Entitäten, die von einem Gesamtleben beseelt sind; die andere hat sich bereits abgesondert, und jede Entität ist eine getrennte Einheit des einen Lebens, in sich vollständig, aber dennoch eins mit dem Ganzen.

Auf den [911] vier ätherischen Stufen lassen sich viele Arten von Leben antreffen, aber wir können uns im Augenblick nur mit dem Devaleben befassen, da wir wissen, dass die Deva-Evolution von ebensolcher Bedeutung ist, wie die menschliche. Diese Devas sind sehr zahlreich, sie sind sowohl involutionärer als auch evolutionärer Art und umfassen alle Grade und Typen. Ihr Regent auf der physischen Ebene ist der grosse Deva Kshiti. Er ist ein Deva, der dem Chohan eines Strahls an Rang und Macht gleichkommt; er überwacht auf der physischen Ebene alles, was ausserhalb des Menschenreiches steht, und sein Rat besteht aus den vier untergeordneten Devaherren der vier ätherischen Stufen. Mit diesen ihm untergeordneten Devas führt er den Vorsitz über einen niederen Rat von sieben Devas, die alle Angelegenheiten der Deva-Evolution und das Wirken der grösseren und der geringeren Bauleute leiten.

Der Devaregent des niedrigsten (vierten) Äthers hat derzeit ein Mitglied seines Rates beauftragt, mit einigen bestimmten Meistern zwei Sonderprojekte zu besprechen; erstens, um festzustellen, ob man jetzt versuchsweise die Annäherung beider Evolutionsrichtungen, d.h. der Menschen- und der Deva-Evolution erlauben könnte, und zweitens, um einige Heilmethoden und die Ursachen physischer Erkrankungen bekanntzugeben, die dem ätherischen Doppelgänger anhaften.

Auf der physischen Ebene gibt es Devas aller Arten und Färbungen, aber die vorherrschende Schattierung ist die violette; und daraus erklärt sich der so häufig vorkommende Ausdruck «Devas der Schatten». Das Eintreffen des violetten, zeremoniellen Strahls bedeutet daher eine Verstärkung der violetten Schwingung, die auf diesen Stufen ohnehin jederzeit vorhanden ist; und damit bietet sich für beide Naturreiche die grosse Gelegenheit zur Fühlungnahme. Nicht Hellsichtigkeit, sondern die Entwicklung von ätherischem Sehvermögen (das eine Fähigkeit des physischen Menschenauges ist) wird diese gegenseitige Wahrnehmung möglich machen. Zusammen mit diesem Strahl werden auch Menschen zur Inkarnation kommen, die ihm angehören und die das ätherische Sehvermögen als natürliche Gabe besitzen. Es werden häufig Kinder geboren werden, denen das ätherische Sehen ebenso leichtfallen wird, wie dem [912] Durchschnittsmenschen jetzt das physische; in dem Mass, in dem sich allmählich harmonische Zustände aus dem gegenwärtigen Welt-Chaos herausentwickeln, werden sich Devas und Menschen als Freunde begegnen.

Wenn sich die beiden Ebenen, die astrale und die physische, verschmelzen und vereinigen, und wenn die Bewusstseins-Kontinuität auf beiden zur praktischen Erfahrung wird, wird es den Menschen am Anfang schwer fallen, zwischen den Devas der astralen und denen der physischen Ebene zu unterscheiden. Zu Anfang dieser Erkennungsperiode werden die Menschen hauptsächlich mit den violetten Devas in Berührung kommen, denn diejenigen unter diesen, die den höheren Rangstufen angehören, machen derzeit definitive Versuche, mit Menschen einen Kontakt herzustellen. Diese Devas der Schatten sind auf der vierten ätherischen Stufe von dunkelpurpurroter Färbung, auf der dritten ätherischen Stufe zeigen sie ein helleres Purpur, das schon mehr ins Violette übergeht, auf der zweiten ein helles Violett, und auf der atomaren Unterebene ein herrliches, durchsichtiges Lavendelblau.

Einige der auf der physischen Ebene anzutreffende Devagruppen sind folgende:

Vier Gruppen von violetten Devas, die mit dem ätherischen Doppelgänger von allem, was auf der physischen Ebene vorkommt, zusammenhängen. Diese vier bestehen aus zwei Abteilungen: aus denjenigen, die mit dem Bau der ätherischen Doppelgänger zu tun haben, und denjenigen, aus deren Substanz die Doppelgänger erbaut werden.

Die grünen Devas des Pflanzenreiches. Auch diese zerfallen in zwei Abteilungen. Sie stehen auf einer hohen Entwicklungsstufe, und man wird ihnen hauptsächlich auf dem Gebiete der Magnetisierung nahekommen. Die grösseren Devas dieser Ordnung beaufsichtigen die magnetischen Orte der Erde, sichern die Einsamkeit der Wälder und gewährleisten die Unberührtheit von Räumen auf den Planeten, die in diesem Zustand erhalten werden müssen; sie schützen sie vor Übergriffen und wirken zurzeit zusammen mit den violetten Devas ganz klar, wenn auch nur vorübergehend, unter dem Lord Maitreya. Varuna, der Raja-Herr der Astralebene, und [913] sein Bruder Kshiti sind zu bestimmten Besprechungen in die Ratskammer der Hierarchie berufen worden; und so, wie die Meister bemüht sind, die Menschheit vor dem Eintreffen des Weltlehrers zum Dienst vorzubereiten, so wirken auch die Raja-Herren im gleichen Sinn auf die Devas ein. Sie sind ausdauernd in ihrem Werk und angestrengt bei ihrem eifrigen Bemühen, werden aber vom Menschen vielfach behindert.

Die weissen Devas der Luft und des Wassers, die über die Atmosphäre wachen, befassen sich mit gewissen Aspekten elektrischer Erscheinungen; sie beherrschen die Meere, Flüsse und Bäche. Wenn sie eine gewisse Evolutionsstufe erreicht haben, werden aus ihren Reihen heraus die Schutzengel erwählt, welche die Menschenrasse während ihrer Inkarnation auf der physischen Ebene überwachen. Jede Einheit der menschlichen Familie hat ihren Schutz-Deva.

Jede Devagruppe hat ihre besondere Entwicklungsmethode und einige Hilfsmittel zur Evolution und zur Erreichung eines bestimmten Zieles.

Für die violetten Devas liegt der Pfad der Errungenschaft im Gefühl und darin, dass sie die Menschenrasse zur Vervollkommnung des physischen Körpers (des dichten und des ätherischen) erziehen.

Für die grünen Devas liegt der Pfad des Dienstes in der Magnetisierung, wovon die Menschenrasse noch gar nichts weiss. Kraft dieser Fähigkeit walten sie als Beschützer des pflanzlichen Lebens und der heiligen Orte der Erde; ihr Wirken gewährleistet die Sicherheit des menschlichen Körpers, denn dieser wird während des noch bevorstehenden Teiles dieser Runde seine Nahrung aus dem Pflanzenreich beziehen.

Für die weissen Devas liegt der Pfad des Dienstes im Beschützen der einzelnen Mitglieder der menschlichen Familie, in der Betreuung und Absonderung einzelner Typen, in der Kontrolle der Wasser- und Luft-Elementarwesen und in vielem, was mit der Fischwelt zusammenhängt.

So erreichen diese Devas der physischen Ebene in der einen oder anderen Weise im Dienst an der Menschheit das Ziel ihrer Bestimmung. Sie haben der Menschheit viel zu geben und können viel für sie tun, und mit der Zeit wird auch die menschliche [914] Einheit erkennen lernen, was sie zur Vollendung des Devareiches beitragen kann. Eben jetzt lässt sich eine grosse Beschleunigung ihrer Evolution beobachten, die mit derjenigen der menschlichen Familie Hand in Hand geht.

Es gibt noch eine andere Gruppe von Devas, über die noch nicht viel bekannt gemacht werden darf. Sie sind von einem anderen planetarischen Grundplan zu uns gekommen und sind Sachverständige auf ihrem besonderen Gebiet. Sie haben die menschliche Stufe erreicht oder sind bereits durch das Menschenreich hindurchgegangen, stehen im gleichen Rang wie gewisse Mitglieder der Hierarchie und bleiben aus eigener Wahl auf der physischen Ebene, um diese Evolution zu fördern. Es sind ihrer nicht viele, im ganzen bloss zwölf. Vier davon wirken in der violetten Gruppe, fünf in der grünen und zwei in der weissen; und dazu kommt ein Vorsitzender, der einem Chohan im Range gleichkommt. Die Zahl der Deva-Evolution ist sechs, die des Menschen derzeit fünf; und zehn ist die Zahl des vollendeten Menschen, die Zwölf bedeutet die Vollendung im Devareiche. Diese Gruppe überwacht die drei vorher genannten. Ausserdem gibt es bestimmte untergeordnete Gruppen.

Unter der Gruppe 1 findet man alle die Elementarwesen, die sich mit den ätherischen Doppelgängern der Menschen befassen, alle Elementarwesen, welche die belebten ätherischen Körper bilden, und alle diejenigen, welche sich mit den ätherischen Gegenstücken von sogenannten leblosen Objekten beschäftigen. Die Reihenfolge, in der sie aufgezählt sind, entspricht dem Grad ihrer Entwicklung. Die violetten Devas befinden sich auf dem evolutionären Pfad; die Elementarwesen sind noch auf dem involutionären Pfad, und ihr Ziel ist der Übergang ins Reich der violetten Devas.

Unter der Gruppe 2 arbeiten die Feen des pflanzlichen Lebens, die Elfen, welche Pflanzen erbauen und bemalen, die strahlenden kleinen Wesen, welche die

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Last updated Saturday, February 14, 1998           © 1998 Netnews Association. All rights reserved.