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Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer, Seite 620 ff. (engl.) |
Zweitens. Die Erkenntnis, wie man die Gegensatzpaare vereinigen und damit einem Begriff körperliche Gestalt verleihen kann. Drittens. Die Materialisierung der verkörperten Idee auf der physischen Ebene. 1. Manifestation der Logoischen Aspekte. Sie wird durch strenge Beachtung der Gesetze des Daseins und der Methode ermöglicht, die der Logos anwendet, wenn er seiner Ideenvorstellung Form verleiht und dadurch seinen Plan oder Willen vermittels dieser Form ausführt. In den drei Ebenen menschlichen Bemühens spiegeln sich die drei Aspekte des Logos und deren Manifestationsbestreben wie folgt wider: Die Mentalebene. ... Abbild des ersten Aspekts. Die Ebene der Begriffsbildung, der Vereinigung von Vater-Geist-Wille und Mutter-Materie-Energie. Dies ist die Aufgabe des Logos, und diese Vereinigung erzeugt den Sohn, denn Göttliches Denken nimmt Gestalt an. Der Körper des Egos befindet sich auf dieser Ebene. Astralebene. ... . Abbild des zweiten Aspekts, des Sohnes. Die Materialisierung kommt durch Wünschen zustande, die Form wächst, entwickelt sich, und wird immer geeigneter. Physische Ebene. ... Manifestation. Die Gedankenform (eines Menschen oder Logos) kommt zu sichtbarer Aktivität. Der Sohn wird auf der physischen Ebene geboren, der Gedanke des (göttlichen oder menschlichen) Denkers wird zu einer [621] Entität, die zwar von ihrem Urheber getrennt ist, aber dennoch von ihm mit Lebenskraft versorgt wird. Das alles wird - wenn wir uns jetzt wieder auf den menschlichen Standpunkt beschränken - durch die Tätigkeit der Devas ermöglicht, die das sind, was einem Gedanken Gestalt gibt und ihm seine besondere Energie verleiht, im Gegensatz zu dem Zweck, der in dem Mass erreicht wird, wie die Form sich zum geeigneten Ausdrucksmittel entwickelt. 2. Die Devas als Kraft-Substanz. Bei unserer Betrachtung der Devas der sieben Ebenen des Sonnensystems, insbesondere derjenigen, die in den drei Welten tätig sind, müssen wir folgende Feststellung beachten: Die erste Feststellung. Sie sind die Devas, welche die zweifache Kraft-Substanz der niedrigsten kosmischen Ebene, d.h. der kosmisch-physischen Ebene, ausmachen. Im Rahmen der drei Welten sind sie die Deva-Kraft und -Substanz [*C202], aus der sich der dichte physische Körper des Logos zusammensetzt. Daher ist der auf diesen Ebenen wirkende Mensch auf diejenigen Devas angewiesen, die (von den höheren Ebenen aus gesehen) eigentlich nichts mit den sieben logoischen Prinzipien zu tun haben; er muss sich also auf die Devas beschränken, welche die gasförmige, flüssige und konkrete Form des Logos bilden, d.h. auf die Devas des konkreten Feuers, des Wassers und der Erde in deren dichtestem Aspekt; auf die Devas, die als automatische und unbewusste Bauleute in gleicher Weise am dichten physischen Träger des Logos arbeiten, wie die Bauleute im menschlichen Körper automatisch und unbewusst Zellen erzeugen und die körperlichen Funktionen mit Energie versorgen. Darauf beruht die Gefahr für den Menschen, wenn er mit diesen Kräften herumspielt. Er steht ihnen in vieler Beziehung zu nahe; er identifiziert sich zu leicht mit ihnen, und [622] solange er noch nicht das Bewusstsein des Egos erreicht und seine Wesensgleichheit mit dem Geistes-Aspekt und nicht mit der Substanz, klar erkannt hat, läuft er Gefahr, von blinder Kraft fortgerissen und zu einer verlorenen Seele zu werden, wenn er aus Unwissenheit und Neugierde die Grenzen ihres Bereichs überschreiten sollte. Er muss auch mit denjenigen Devas rechnen, die immer noch von dem Leben und Zweckbewusstsein beseelt sind, das für die Evolution des ersten Sonnensystems bezeichnend war. Dieses Leben ist zwar das Leben Gottes und dieses Zweckbewusstsein die Art, wie sein Wille sich auswirkt, aber von unserem Standpunkt aus handelt es sich dabei um etwas Böses, weil für den Menschen inzwischen ein anderer Zweck und ein anderes Ziel anstelle des alten getreten sind. Ein Mensch, der sich mit der Vergangenheit identifiziert und veraltete Methoden anwendet, geht den Weg, der zur Entwicklung des Eigenbewusstseins führte, zurück, und das führt schliesslich zum Verlust des egoischen Prinzips oder des Seelentums, welches einen (menschlichen oder Himmlischen) Menschen von der übrigen Evolution unterscheidet. Die zweite Feststellung. Für die Devas und den Form-Aspekt bedeutet die Tatsache eine Hoffnung, dass jede Unterebene der kosmisch-physischen Ebene unter den direkten Einfluss kosmischer Kräfte kommt, die von den sechs anderen kosmischen Ebenen ausgehen. An sich sind diese Kräfte durchaus unbekannt und unvorstellbar, abgesehen von den undeutlichen und allgemeinen Anzeichen, die vermuten lassen, dass diese Strömungen ihren Ursprung auf kosmischen Ebenen haben. Die kosmische Mentalebene. Diese offenbart sich uns in den drei Arten von Kraft, die auf der systemischen Mentalebene zur Manifestation kommen. Diese drei Kraftarten hat man bislang nicht genügend untersucht, und zwar: a. Die Kraft, die sich durch alle manasischen permanenten Atome auswirkt und im Grunde die Manifestation hervorbringt, die wir als «die drei Welten» bezeichnen. b. Die Kraft, die jene Gruppen von «Lotosblumen» beseelt, die wir als egoische Gruppen oder Zentren - d.h. Gruppen von Kausalkörpern bezeichnen. c. Die Kraft, die [623] alle Mentaleinheiten mit Energie versorgt und von dort aus allen anderen permanenten Atomen zugeleitet wird. Diese drei Kraftarten hängen mit dem Substanz-Aspekt - den permanenten Atomen, Kausalträgern und mentalen Einheiten -zusammen und wirken deshalb in unmittelbarer Weise auf die Devas ein, welche diese Formen aus ihrer eigenen Substanz heraus erbauen und damit den göttlichen Plan entwickeln. Diese drei Kraftarten beeinflussen die Substanz, aber mit einer psychischen Absicht, denn sie werden ihrerseits dem göttlichen Vorhaben gemäss und von hohen Ebenen aus gelenkt und angetrieben. Sie emanieren aus den konkreten Bereichen der kosmischen Mentalebene (sind also die durch die Mentaleinheit des Logos fliessende Kraft), und hängen mit dem Kraftzentrum zusammen, welches dem Mentalkörper des Logos als Brennpunkt dient. Sie sind die Kraft Agnis in seinem ersten Aspekt. Er ist jenes Feuer, das für die kosmische Mentalebene bezeichnend ist, die sich ihrerseits in der kosmisch-gasförmigen Unterebene der kosmisch-physischen Ebene - d.h. in der Mentalebene unseres Systems - widerspiegelt. Die kosmische Astralebene. Die von dieser Ebene ausgehende Kraft strömt durch unsere Astralebene, die kosmisch-flüssige physische Unterebene, und sondert sich praktisch in nur zwei Teile, die sich okkult in zwei grossen Devagruppen verkörpern: Erstens: Die Devas, welche die Substanz oder die Kraft der Astralebene ausmachen, wenn man diese Ebene als die Gesamtsumme des Wünschens, des Fühlens und der Empfindung ansieht. Sie sind demnach die Nervenzentren oder Nervengeflechte des logoisch-physischen Körpers, denn die systemische Astralebene liefert dem logoisch-physischen Körper sein Nervensystem. Vom physischen Standpunkt aus ist dieser der Körper mit der intensivsten Schwingung, und der Träger, durch welchen alles an jenen Teil des logoisch-physischen Körpers weitergeleitet wird, der beim Menschen [624] dem Gehirn entspricht. Darauf kann ich nicht näher eingehen, aber die wenigen Worte, die ich hier gesagt habe, eröffnen einen ungeheuren Gedankenbereich, und sie liefern den Schlüssel zu mancherlei betrüblichen Erscheinungen innerhalb der solaren und der menschlichen Evolution. Zweitens. Die Devas, welche die Gesamtsumme des Astrallichts ausmachen. Sie sind die ausführenden Organe der Herren des Karmas, die ihrerseits Deva-Entitäten auf einer unermesslich hohen Evolutionsstufe sind, und die in ihrer eigenen Substanz 1. Aufzeichnungen führen, 2. aus Ursachen abgeleitete Wirkungen hervorrufen, 3. Kraft lenken. Diese besondere Devagruppe emaniert aus einem grossen Kraftzentrum, das wir im Sinn einer Verallgemeinerung als die Sonne Sirius bezeichnen. Sirius-Kama-Manas - die kosmische Astralebene - bildet zusammen mit der systemischen Astralebene eine eng verflochtene Kette und die Linie des geringsten Widerstands für den Durchstrom einer besonderen Art von negativer Kraft. Die Kosmisch-Physische Ebene. Dies ist die (äussere und innere) Kraft des Sonnensystems selbst und des umgebenden Raumes. Man könnte sie als die pranischen Kräfte betrachten, die durch den logoischen Ätherkörper (unsere vier höheren Unterebenen) hindurchströmen und sich den niederen drei Unterebenen gegenüber positiv verhalten, denn sie imprägnieren diese drei niederen Ebenen (die innerhalb der Substanz oder des Brahma-Aspekts die Vereinigung von Vater und Mutter widerspiegeln) und bringen die rein konkrete Manifestation hervor. Daraus erklärt sich, warum der physische Träger während der langen Evolutionsstadien des Menschen eine solche Macht ausübt, denn die Kraft dieser Energieart macht sich notwendigerweise stärker bemerkbar als irgendeine andere. Es ist Devakraft und Substanz, die uns so nahesteht, dass sie uns mächtig in die Irre zu führen vermag. Hierin liegt das Mysterium der Maya, und hier lässt sich das Geheimnis der Illusion ergründen. Hier befindet sich der Mensch im ersten Stadium seines Ringens nach vollem höheren Bewusstsein und nach Einswerdung mit dem Gottes-Aspekt; er überwindet den Materie-Aspekt. Darin [625] liegt der okkulte Grund dafür, dass der Mensch mit seines Vaters, und nicht mit seiner Mutter Namen genannt wird. Wenn der Mensch die Deva-Essenzen der physischen Ebene gemeistert hat, lernt er später die astralen und die mentalen Essenzen zu beherrschen. Nachdem er diese Beherrschung innerhalb seines eigenen Wesens erreicht hat, kann er ohne Gefahr zum Magier werden und im Rahmen der Pläne des Himmlischen Menschen mit den Devas Fühlung nehmen, sie beherrschen und mit ihnen zusammenarbeiten. Durch klares Erkennen der drei Kraftarten wird der Mensch den Schlüssel zum Geheimnis seiner Zentren finden. Hier kann man das Geheimnis der Note des Kopf-, Herz- und Kehlzentrums sowie deren Verschmelzung mit den niederen Zentren erfahren, so dass die Note der höheren Zentren ertönt und die niedere Note nur Harmonie erschafft. Auf der Note der Natur muss der Logos eine höhere Note aufbauen. Der natürlichen Note des Zentrums (die durch Entwicklung des niederen Zentrums zu finden ist, welches sein Abbild oder seine Entsprechung ist) muss die Dominante des höheren Zentrums hinzugefügt werden, und dann vibriert das Zentrum, wie erwünscht, in der zweifachen Harmonie. Die Note ist das Ergebnis einwandfreier Aktivität. Deshalb sind die niederen Zentren des Menschen (während der Frühstadien seiner Laufbahn) die bestimmenden Faktoren. Er muss deren Note in Erfahrung bringen und daraus den Schlüssel zur höheren erlangen. Dann erhält die höhere den Vorrang, und die niedere dient lediglich dazu, für die sogenannte okkulte «Tiefenlage» zu sorgen. Warum ist das so? Weil sich die Devagruppen, welche die Kraft und Energie der (aus Substanz bestehenden) Zentren ausmachen, mit diesen Noten (oder Tönen) herbeirufen und beherrschen lassen. Durch ihre, vermittels der Zentren gelenkte Aktivität werden die materiellen - physischen, astralen und mentalen - Hüllen erbaut. Auf diesen Vorstellungen von Kraft und auf den Hüllen beruht die astrologische Lehre, die einen der Schlüssel zur Geheimlehre liefert [*C203]. Wir dürfen daher nicht vergessen, dass die Devaherren [626] Agni, Varuna, Kshiti [*C204] in der exoterischen Lehre den Substanz-Aspekt des dichten Körpers des Logos darstellen, während der durch den ätherischen Körper des Logos strömende Kraft-Aspekt mit verschiedenen Namen, wie Shiva, Surya, Brahma, bezeichnet wird. Dennoch sind die beiden Aspekte nur ein einziger. Die dritte Feststellung. Als letzten Punkt möchte ich in bezug auf diese drei niederen Ebenen und deren zahlreiche Devagruppen daran erinnern, dass diese ihre Gegenpole in den grossen Devas der höchsten drei Ebenen finden. Göttliche Ebene #1. Kosmischer Äther #Urfeuer #Mentalebene. Feuer. Monadische Ebene #2. Kosmischer Äther #Akasha #Astralebene #Astrallicht. Geistige oder Atmische Ebene #3. Kosmischer Äther #Uräther #Physische Ebene #Äther. Wenn die in ihnen verkörperte, spezifische Art von abgesonderter Kraft miteinander vereint wird, dann erzeugt sie in Raum und Zeit die konkrete Gestaltung, die Erscheinungsform des physischen Körpers. Das sollte sorgfältig beachtet werden, ebenso, wie die sehr interessante Tatsache, dass die vierte |
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Last updated Saturday, February 14, 1998 © 1998 Netnews Association. All rights reserved. |